Ich weiß, dass diese Frage wirklich saublöd ist........ aber.... wie haltet Ihr das eigentlich mit dem Wasserwechsel. Setzt Ihr dann immer Starterbakterien und Wasseraufbereiter zu? Oder läuft ein eingefahrenes Becken dann von selber? Ich gebe diese Mittel in Abständen bei jedem Wasserwechsel zu, bin mir aber einfach nicht sicher. Ich denke, dass durch den Mulm in der Filterpumpe sich das Wasser selber regenerieren sollte. ..... Aber ihr seht schon, in diesem Punkt bin ich noch ganz schön verunsichert, deshalb wäre ich für Eure Anregungen dankbar.
Hilde
Bei meinem ersten Aquarium habe ich auch anfangs noch Wasseraufbereiter und Bakterienstarter beim Teilwasserwechsel zugegeben. Inzwischen verwende ich das schon lange nicht mehr.
Wasseraufbereiter macht dann Sinn, wenn man z.B. gechlortes Leitungswasser kriegt oder relativ neue Rohrleitungen hat, auch bei Kupfer- oder gar noch Bleirohren macht es Sinn, wenn man einen metallbindenden Aufbereiter verwendet.
Starterbakterien (z.B. Nitrivec) kann man z.B. nach einer Filterreinigung verwenden, ist aber kein Muß, weil sich in einem länger laufenden Aquarium überall an den Pflanzen und den anderen Oberflächen auch (de)nitrifizierende Bakterien anhaften.
in meinem ganz kleinen becken mache ich gar nichts.
im 80l und im 160l,schon noch,aber ich versuche langsam von dem zeug wegzubekommen.da gebe ich nur pflanzendünger dazu.
und das wars.
aber das ist doch keine blöde frage?! das hält glaub ich wirklich jeder ein bisschen anders. ich selbst mach GAR NICHTS, nehme das wasser aus der leitung (temeperiert) und wechsle es einfach.
Denke, es hängt halt auch stark davon ab, in welchem gebiet man wohnt, ob wasseraufbereiter einen sinn machen oder nicht. bei uns -zumindest in den meisten gebieten - ist es sicherlich nicht nötig, in teilen norddeutschlands hab ich z.b. gehört, dass sie wieder ganz anderes wasser haben. kommt natürlich auch darauf an, welches wasser deine tiere gewöhnt sind bzw. welche wasserwerte die tierart überhaupt bevorzugt.
pflanzendünger hab ich schon ewig nicht mehr verwendet, die pflanzen, die ich habe, sind so unempfindlich und schnellwüchsig, dass das nicht nötig zu sein scheint. außerdem hab ich die befürchtung, dass man sich einige algenprobleme erst durch den pflanzendünger (oder zu starkes licht abgesehen von der direkten sonneneinstrahlung) ins haus holt.
...auch die Starterbakterien sind höchstens ganz am Beginn eines Beckens nützlich, wenn man die Einfahrphase verkürzen will. In einem gesunden Becken sind die dann in großer Zahl vorhanden, ein paar Tropfen bringen sowieso kaum was, ist ja nur zum "Animpfen".
Billiger wärs, bei der Einrichtung eines neuen Beckens etwas Kies und Mulm aus einem eingefahrenen Becken zu verwenden + Pflanzen etc., dann hat man denselben Effekt.
Ich hab den Eindruck, viele dieser "Mittelchen" sind rein zum Geld machen da und bringen wenig bis gar nichts.
Hab früher auch Starterbakterien verwendet. Ich hab zwar ein besseres Gefühl dabei gehabt, aber einen Unterschied hab ich nie bemerkt.
Die Tendenz hier in diesem Forum geht eindeutig in die Richtung frisches Wasser ohne Zusatz Und das werde ich nun auch machen Ich kontrolliere halt öfter die WW, weil sicher ein kleiner Unsicherheitsfaktor noch mit dabei ist, aber ich denke auch, dass ein gut eingefahrenes Becken ohne diesen Zusatz auskommt.
Ich danke Euch schon mal ganz herzlich
Hilde
ich hoffe mich schlägt jetzt keiner,aber weil du sagst du schaust jetzt öfter nach den ww.
wie oft hast es den bis jetzt gemacht???
ich persöhnlich,mache fast nie welche!!!hoffe ihr nehmt es mir nicht übel!!!!!
Naja - ich Anfänger schaute mit Sicherheit mind. einmal pro Woche nach den Wasserwerten Aber ich denke, es dauert halt einfach ein bissl, bis ich mich sicherer fühle. Dann werde ich sicher auch nicht mehr so oft messen
Und ich denke, dass man mit der Zeit einfach ein "Gespür" für die richtigen Werte bekommt, da muss man auch nicht so oft kontrollieren - oder?
Hilde