Wissenswertes über Futterdeklarationen
Futterdeklarationen und Möglichkeiten laut Gesetzgeber:
EINZELDEKLARATIONEN.
Alle enthaltenen Einzelfuttermittel werden in absteigender Reihenfolge ihrer Gewichtsanteile angegeben. Dies lässt einen Rückschluss auf die verarbeiteten Rohstoffe zu. Der Hersteller kann durch die Einzeldeklaration die verarbeiteten Rohstoffe nicht verschleiern und ist an eine bestimmte Rezeptur gebunden.
GRUPPENDEKLARATIONEN:
Einzelfuttermittel egal welcher Art werden zu begrifflich definierten Gruppen zusammengefasst (z.B. Weizen+Mais+Reis="Getreide")
Alle Gruppe sind in absteigender Reihenfolge anzugeben. Hier liegt ein Vorteil für den Hersteller, er kann sämtliche Rohstoffe in der jeweiligen Gruppe zusammengefasst anführen, was allerdings auf keinen Rückschluss auf die Rohstoffe zulässt. Die Gruppenbezeichnungen sind gesetzlich vorgeschriebene Begriffe.
Aus der Deklaration von Zusatzstoffen kann man auch auf die Qualität Rückschlüsse ziehen. Unter verschiedenen Begriffen, die oft sehr unauffällig sind, verbergen sich oft sehr bedenkliche Stoffe. Oft verbergen sich künstliche Farbstoffe hinter E-Nummern, wo einige Schilddrüsenkrebs begünstigen bzw. es zu allergischen Reaktionen kommen kann. Zucker sollte im Katzenfutter auch nicht vorkommen, es führt zusätzlich zu Karies oder kann auch Probleme an der Bauchspeicheldrüse verursachen.
Auf jeden Fall sollte man mal genau die "Futterdeklaration" auf der Dose lesen, was man seinem Tierchen so füttert.
Burzel
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