Hey Sascha! Sowas hat genauso wie bei Hunden einen psychischen Hintergrund. Bei mir hats angefangen, als die Kinder ausgezogen sind. Zwar nur eine Etage höher, aber das reicht schon, um das Tier komplett um zu krempeln. Kater werden im Allgemeinen nach einer Kastration sehr faul. Könnte es sein, dass der Katze jetzt der Spielgefährte fehlt? Vielleicht wäre es auch besser die Katze auch sterilisieren zu lassen, somit sind Beide wieder Gleichwertig (sprich faul und träge), denn ich vermute, dass sie einen Geschlechtsreifen Partner haben möchte und keinen Langeweiler. Es könnte auch ohne Weiteres sein, dass sie deshalb markiert, sie sucht nach einem passenden Partner.... und um den zu bekommen hinterlässt sie überall ihre Spuren. Wenn sie auch noch manchmal in der Nacht weint, dann ist sie rollig. In dem Fall würde nur sterilisieren helfen. Ein typisches Zeichen wäre: Hinterteil an allen Gegenständen inkl. Hosen reiben und dabei fürchterlich mauzen.
Schnauze in den selber produzierten Mist reiben halte ich für nicht wirklich geeignet, evtl. noch bei jungen Katzen, aber nicht mehr bei Großen. Damit kann man genauso gut das Gegenteil erreichen. Bei einem Jungtier sind das erzieherische Maßnahmen, und das funktioniert auch. Bei einem ausgewachsenen Tier bringts gar nichts.
Hilde
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