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artgerechte Ernährung
  #1 (permalink)  
Alt 15.09.2008, 10:12
burzel
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Standard artgerechte Ernährung

Die artgerechte Ernährung des Hundes!

Die Qualität des Futters ist bei Hunden ausschlaggebend für die Stärke des Immunsystems, seine Widerstandkraft gegenüber Krankheiten und dadurch auch die Lebensqualität. Unsere Hunde werden immer kränker und sterben früher.

Hauptbestandteil von Fertigfutter ist Getreide, manchmal bis zu 90 %. Hunde brauchen gar kein Getreide, da sie Fleischfresser bzw. Beutefresser sind und keine Vegetarier wie wir Menschen teilweise. Der Gesetzgeber erlaubt jedem Hersteller verschiedene Freiheiten, sein Produkt und die verarbeiteten Rohwaren zu deklarieren. Nicht artgerechte Rohwaren, die das Tier schlecht verwerten kann, wirken sich nachweislich negativ auf die Gesundheit und Lebenserwartung des Tieres aus. So kann der Organismus des Hundes durch Antibiotika, Narkosemittel usw. belastet werden.

Auf jeden Fall sind Hunde keine „Alles- oder Pflanzenfresser“. Entsprechend ihrem Alter sollten sie vorwiegend mit tierischem Eiweiß ernährt werden.

Es existiert bei uns ein riesiges Manko an Information über Ernährung und über deren Bedeutung. Wir wollen alle das Beste für unsere Hunde, deshalb sollte man sich mal genau mit den Deklarationen über die Inhaltsstoffe auf den Verpackungen auseinandersetzen.
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  #2 (permalink)  
Alt 16.09.2008, 00:54
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Irene
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Hy!

Naja, man kann ja nicht immer selbst kochen.
Was denkst du ist besser - Trocken- oder Dosenfutter?
Ich hatte meine Hündin über 11 Jahre lang meistens mit Billigdosen aus dem supermarkt gefüttert - zugegebenermaßen nicht das gesündeste, aber zumindest war der Hund immer fit und gesund.
Erst später, als sie bereits über 11 Jahre alt war und eine Rückenmarksdegeneration bekam, dachte ich mir, daß es vielleicht gesünder wäre, auf Trockenfutter umzusteigen. Ich ließ zur Fütterung das Trockenfutter immer vorquellen, trotzdem war es letztlich ihr Tod, denn sie bekam eines Tages nach der Fütterung eine Magendrehung und mußte schließlich eingeschläfert werden...
Vielleicht wäre das mit dem Dosenfutter nicht passiert...naja, wer weiß.

Lg
Irene
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  #3 (permalink)  
Alt 20.09.2008, 21:00
burzel
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Ja die artgerechte Ernährung ist so eine Sache. Das selber Kochen ist ja auch nicht die Lösung, denn es ist sicher sehr schwierig die benötigen Nährstoffe immer bereitzustellen.

Man weiß ja, das eine ausgewogene Ernährung gesund und fit hält, aber was gehört zu einer artgerechten Ernährung?

Nach § 2 Tierschutzgesetz gibt es Pflichten des Hundehalters: "Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend ernähren..."

Verdauungsphysiologisch ist der Hund wie der Wolf ein Fleischfresser. Der Wolf hat allerdings einen sehr vielfältigen Speiseplan. Dazu gehören Nagetiere, Wild, Kälber, Fisch, Schafe aber auch Kräuter, Früchte und Wurzeln. Die Beutetiere werden vollständig gefressen. Speziell der Pansen des Tieres enthält wichtige Inhaltsstoffe, welche pflanzliche Nahrungsbestandteile enthalten. Ernährt man einen Hund vor allem durch Fleisch ist eine Fehlversorgung vorprogrammiert.
Es gibt Hersteller von Hundenahrung, die pflanzliche Rohstoffe im richtigen Verhältnis zu Fleisch in ihrem Futter berücksichtigen.
Vom Wolf wird die Nahrung weitgehend unzerkaut verschlungen. Unpassende Bestandteile werden erbrochen und das geeignete erneut gefressen. Dies ist auch der Grund warum ein Hund sehr schnell fressen kann.
Ein Hund hat den Bedarf an Wasser, essentiellen Aminosäuren, essentiellen Fettsäuren, Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente, Ballaststoffe und dies sollte in geeigneter Form, im richtigen Verhältnis zueinander und einem dem Bedarf angepasst Menge sein.
Da der Hund kaum Gelegenheit hat Beutetiere zu fressen, ist er nahezu vollständig von der richtigen Ernährung durch seinen Halter abhängig.

Die Magendrehung ist bei großen Hunden immer eine Gefahr. Die hängt allerdings nicht so mit der Qualität des Futters zusammen. Eher mit den Fütterungszeiten, Ruhezeiten und auch Stress.

LG Burzel
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  #4 (permalink)  
Alt 20.09.2008, 23:18
biene maya
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Es gibt einige Möglichkeiten der Fütterung:

Selber kochen:
Vorteil: kann man nach eigenen Vortstellungen zusammenstellen.
Nachteil: sehr hohes Risiko der Fehlversorgung. Sehr hoher Arbeitsaufwand, beträchtliche Kosten

Kombination Fleisch und Ergänzungsfutter:
Vorteil: reduziertes Risiko einer Fehlernährung
Nachteil: Fleischbezug von hoher Qualität muss auf die Dauer sicher gestellt sein. Auch hoher Arbeitsaufwand.

Verwendung von Allleinfutter:
Vorteil: problemlose Fütterung, geringer Arbeitsaufwand, minimales Risiko Fehlernährung
Nachteil: Vertrauen zum Hersteller muss gegeben sein. Wie in jeder Branche gibt es auch hier schwarze Schafe, oder es wird durch geschicktes Marketing hohe Qualität vorgetäuscht.

Biene Maya
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Stichworte
artgerechte ernährung, futter, hauptbestandteil, lebensqualität

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