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Alt 12.09.2008, 19:08
burzel
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So einfach ist es nicht. Wir sind in der glücklichen Lage, das richtige Umfeld für eine artgerechte Tierhaltung zu haben, eine kleine Pflegeeinrichtung (privates Pflegeheim) sind mit 32 Betten und alle Mitarbeiter im Hause mit Tieren kein Problem haben. Dies ist sicher ein Vorteil gegenüber "Besuchstieren". Es sind ja nicht die Tiere und auch nicht unsere Bewohner immer aufgelegt sich miteinander abzugeben.

Wir haben ja nicht nur ein paar Hunde und Katzen. Bei uns leben auch 3 Esel, 5 Ziegen, 10 Laufenten, 3 Gänse, 4 Löwenkopfkaninchen, 1 Hase aus Tirol. Dadurch sind unsere Bewohner und auch Besucher immer mit Tieren konfrontiert, ob es im Haus ist oder bei einem Spaziergang im Freien. Dies ist sicher ein Vorteil gegenüber Besuchstieren. Bei uns waren auch schon Hasen, Meerschweinchen etc. auf Besuch, aber dies ist für die Tiere sehr stressig. Ungewohnte Umgebung, andere Personen usw.

Aber es gibt ja auch ausgebildete Therapie Tiere, wo es bei ADS Kindern große Erfolge gibt...z.B. Pferde, Delphine usw.

Wenn ein Heimbetreiber es für sinnvoll hält ein Leben mit Tieren möglich zu machen, stellt sich die Frage, ob es möglich ist eine individuelle Tierhaltung zu erlauben oder soll ein Tier für mehrer Heime gekauft werden? Die Entscheidung für eine Möglichkeit hängt auch von der Organisationsstruktur und den baulichen Gegebenheiten ab.

Auf jeden Fall wird eine Tierhaltung in Pflegeeinrichtungen aufgrund der positiven Erfahrungen unter Einhaltung sachgemäßer Hygienemaßnahmen befürwortet unter dem Motto....."..es geht nicht in erster Linie darum, dem Leben Jahre, sondern den Jahren Leben zu geben...".
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