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Alt 12.09.2008, 11:54
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Irene
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Hy Burzel!

Das klingt toll - daß das so gut funktioniert ... sollte eigentlich beispielgebend auch für andere Institutionen sein. Im Prinzip bräuchte man gar keine Therapie- und Besuchstiere in Altenheimen, wenn ohnehin Tiere dort auch vorhanden sind. Das hätte den Vorteil, daß es für die Tiere eine normale Situation in ihrem Lebensalltag ist, die sie selbst mitgestalten, ebenso wie die alten Menschen. Im Gegenzug dazu ist der Einsatz von Besuchstieren ja mitunter schon sehr beanspruchend für die Tiere - sie kommen ein oder zweimal pro Woche ins Heim und werden dort von Menschen gehätschelt und getätschelt, zu denen sie sehr wenig Bezug haben.

Wo siehst du persönlich die wesentlichen Unterschiede zwischen pflegeheimbewohnenden Tieren und den ausgebildeten Therapietieren? Gibt es irgendwo klare Vor- und Nachteile?

Ich denke, ein Vorteil bei Therapietieren ist, daß sie manchmal ausgebildet sind, gewisse manuelle Therapien mit den Menschen durchzuführen, wie etwa für behinderte oder kranke Kinder die Reit- oder Dephintherapie oder Bewegungstherapie mithilfe von Hunden o.ä.
Wo könnte man im Altenpflegebereich den Einsatz von Tieren am besten nützen, abgesehen von dem Streicheln und kuscheln, das Wärme und Nähe erzeugt, sowie die taktilen Fähigkeiten eventuell fördert.

Ein Problem in größeren Institutionen mag vielleicht die Pflege der Tiere sein - vielfach habe ich schon von Heimen gehört, die sich zum Beispiel ein Aquarium für den Aufenthaltsraum anschaffen - später jedoch stellt sich unter Umständen das Problem, daß sich niemand mehr für die Pflege des Aquariums zuständig fühlt oder die Mitarbeiter, die sich anfangs mit aquaristischem Hintergrundwissen darum gekümmert haben, irgendwann dann nicht mehr im Haus arbeiten.

LG
Irene

Geändert von Irene (12.09.2008 um 11:59 Uhr).
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