Tiere in Pflegeheimen
Unsere Hunde – dies sind mittlerweile 5 an der Zahl, alle aus Tierheimen, ausgesetzt von ihren Besitzern oder gerettet von Tötungsstationen – sind oft der Schlüssel zu betagten Menschen. Sie können Türen öffnen. Wenn Menschen verstummen, in ihrer Welt versinken und kein Weg mehr zu ihnen führt, sind unsere Tiere oft der passende Schlüssel.
Lange Zeit standen hygienische Bedenken dem Zusammenleben von Mensch und Tier im Altersheimen entgegen. Die Hygiene muss natürlich stimmen. Die Tiere müssen gesund sein und die Küche ist tabu. Über die reine Sauberkeit ist auch die Fellpflege ein Thema. Je weicher und seidiger das Fell ist, desto stärker ist der positive Reiz bei Berührungen. Aber natürlich gibt es auch Bewohner, die Angst oder Ekel vor Tieren haben und dies wird anhand der Biographie erhoben. Da wird erhoben wer schon immer mit Tieren zu tun hatte, wer sie liebt und vermisst.
Ein Pflegeheim, wo die Menschlichkeit und das „Leben“ im Vordergrund steht, muss offen sein für neue Formen der Betreuung. Wir hier können den Einsatz von Tieren nur empfehlen. Es ist tatsächlich so, dass sie die herzen öffnen.
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